Archiv der Kategorie: für Mama’s

Ein Schal pro Abend?

Bei den Temperaturen heute früh ging mir durch den Kopf: ein neuer Schal muss her, und zwar sofort!

Die passende Wolle noch hatte ich noch aus der letzten Saison im Schrank, aber selbst das Ergebnis mit meiner größten Häkelnadel (Gr. 12) in Kombination mit (Doppel-) Stäbchen war irgendwie nicht ‚luftig‘ und schnell genug, weshalb ich schlussendlich dann doch meine Suchmaschine gefragt habe.

Das Video zum Hand-/Armstricken von www.frauenzimmer.de hat dann aber selbst mich Strickmuffel überzeugt, zumal die verhassten ständig rutschenden Nadeln gar nicht gebraucht werden… Und nach ein paar Minuten probieren hatte ich den Dreh dann auch schon raus und den Schal nach gut einer Stunde fertig:

schneller handgestrickter Loop
schneller handgestrickter Loop
handgestrickter Schal - Muster
Muster

…und die paar kleinen (und natürlich vorhandenen) Anfängerfehlerchen  sieht man schlussendlich gar nicht wirklich, wenn der Schal getragen wird 😉

Ich denke, es war nicht mein letztes Handstrick-Projekt 🙂

Ein neuer treuer Begleiter

Vor zwei Jahren hatte an einem Nähwochenende mit meiner Schwester einen mädchengerechten ‚Turnbeutel‘ genäht. Das gute Stück war von da an quasi Handtaschen-Ersatz und wurde mehrfach geflickt. Trozdem habe ich in letzter Zeit leider darauf verzichten müssen und habe ihn jeden Morgen schmerzlich vermisst, wenn es wieder mal hieß:

  • die Kurze in die Kita zu tragen
  • dabei irgendwie eine Vollausstattung Windeln und Co.
  • Wechselsachen für den Großen
  • pro Kind ein Spielzeug
  • und natürlich das tägliche Frühstück

…in zwei Händen zu verstauen, wenn eine davon schon mit der klassischen’Hand’Tasche vorbelegt ist…

Neulich Abend hatte ich dann DIE Idee: Warum nicht einfach einen neuen treuen Begleiter häkeln?

Und hier ist er nun:

Turnbeutel
Turnbeutel

Sogar mit ‚unsichtbarer‘ Handy-Tasche um lästiges Suchen zu vermeiden:

Turnbeutel mit Handy-Tasche
‚unsichtbare‘ Handy-Tasche

Für die Träger habe ich einfaches Textilgarn verwendet und einfach durch die Maschen gezogen. Der Beutel an sich ist komplett mit zwei Fäden gearbeitet: unten zwei mal Wolle, oben Wolle und Häkelgarn. Das Prinzip des Beutels ist auch recht einfach: eine etwas größere Nadel als gewöhnlich und dann Stäbchen in Spiralrunden, wobei ich nicht ins Maschenglied, sondern etwas tiefer zwischen die Stäbchen eingestochen habe… (Anleitung folgt)

Sohnemann hat sich natürlich auch gleich einen bestellt und sein Spielzeug damit gestern gleich selbst in die Kita getragen 😊.


 

Zwiebelkörbchen

Die Unordnung in meinem Küchenschrank für Zwiebeln und Kartoffeln hat mich schon seit Längerem immer wieder genervt: lose Zwiebel-Schalen gemischt mit halben Knollen Knoblauch und Charlotten – irgendwie hab ich dabei ständig den Überblick verloren und hatte dann plötzlich keine Zwiebeln mehr aber dafür fünf große Knoblauchknollen…

Seit heute gibt’s dafür Abhilfe:

Zwiebelkörbchen
Zwiebelkörbchen

Das Zwiebelkörbchen besteht aus Textilgarn. Als Verzierung habe ich zwei Bastfäden eingezogen und eine Schleife gebunden – fertig. Sehr einfach und schnell gemacht. Und: Ich werde wohl noch weitere davon für Kartoffeln oder die bei Kids wahnsinnig beliebten Kirschtomaten anfertigen. So ein Körbchen sieht auch auf dem Esstisch einfach hübscher aus als die handelsüblichen Plastik-Eimer dafür…

Wohin mit dem Wollzeug Togo?

Habe mich in den letzten Tagen mal wieder etwas an der Nadel ausgetobt und meinem Schwesterherz dann dieses Bild vom  Werk geschickt:

Tasche mit Reißverschluss

Ich hatte die Tasche für das Foto notdürftig mit den Wollresten gefüllt, hatte sie aber eigentlich für einen ganz anderen Zweck geplant…. Aber das Kommentar „Perfekt für das Wollzeug Togo“ hat dann doch den Nagel auf den Kopf getroffen: Ihr seht hier also meine neue treue Begleiterin für die nächsten langen Zugfahrten 🙂

Da die Tasche (noch) ohne Innenleben ist, ist sie auch recht einfach gemacht: zwei Seitenteile, eine Boden, zwei Reißverschlussteile, Lasche, alles zusammenhäkeln, Reißverschluss einnähen fertig…

Mein Liebster hat im übrigen auch Interesse an einer solchen Tasche geäußert. Hier werde ich dann auch mitschreiben und mir Gedanken über eine sinnvolle Inneneinteilung machen…

Sachen gibt’s…

Gestern bin ich in der Bahn auf meine Handwärmer angesprochen worden:

Handwärmer/Stulpen

Diese uralten und völlig abgetragenen Erstlingswerke hatten das Interesse meiner Sitznachbarin geweckt, die nun wissen wollte, ob das gehäkelt sei und wie sie gemacht worden sind.

Und wie es der Zufall so wollte, hatte ich just zwei Stunden zuvor im ICE die neuen Regenbogen-Stulpen für Sohnemann fertig gestellt:

Regenbogen-Stulpen für Kinder
Regenbogen-Stulpen für Kinder

So hatte ich also vier U-Bahn Bahn-Haltestellen Zeit, gleich zwei unterschiedliche Vorgehensweisen kurz erklären und konnte sie auch direkt zeigen –> Sachen gibts…

@freundliche Frau aus der U-Bahn: Ich hoffe, die Überraschung mit den Pulswärmern wird ein Erfolg! 😊

Die zweite Generation…

Habe vor Kurzem meine ersten gehäkelten Mini-Stulpen wieder ausgepackt und der kleinen Maus angezogen. Da wurde ich doch ein wenig wehmütig und musste an dieses Bild vor zwei Jahren denken:

Stulpengenerationen

Damals waren die Baby-Stulpen noch nagelneu und leider auch schon fast ein wenig zu klein, aber Mäuschen hat gerade die perfekte Größe dafür.

Und ich finde sie einfach nur extrem praktisch, weil man noch etwas mit den Händen machen kann, ohne dabei kalte Finger zu bekommen… Und im Partnerlook sind sie natürlich unschlagbar süß… *schwärm*

Eine Anleitung für diese Mini-Version gibt es zwar (noch) nicht, aber die Variante für 2-3 Jahre findet ihr hier: Kinderstulpen

Massenproduktion

Zu Weihnachten waren wir bei meinen Eltern. Traditionell treffen sich dort am 2. Weihnachtsfeiertag alle vier Geschwister mit Familie. Das hieß: für die Kiddies (4 bis 7 Jahre) mussten Geschenke her. Und weil ich mal wieder viel zu spät dran war und die Flöhe leider sich zu selten sehe um individuell das ‚perfekte‘ Geschenk zu wählen, sollten alle das ‚Gleiche‘ bekommen.

So hieß es also vier Abende lang: Schal/Loop häkeln:

Massenproduktion Kinderschals/Loops

Pro Schal habe ich etwa 1,5 Stunden gebraucht, als Größenmaß musste meine Rübe herhalten – was da grade so drüber passt, passt sich über einen Kinderkopf… ;D

Fazit: Die Kiddies haben sich gefreut und ich hab weniger Reste rum fliegen – hätte besser nicht laufen können…

Das richtige Weihnachtsgeschenk fehlt noch?

Na dann nichts wie ran an die Nadel und los legen!

Und wenn’s mal wieder schnell gehen muss, dann schnappt euch die brandneue Anleitung für Wohlfühlsocken mit Relief-Ringeln. Dazu reichen zwei normale Kneul Sockenwolle und 3-4 Stunden Zeit. Und wenn die Wolle dann auch noch Farbverlauf hat, dann sieht’s schick aus und geht trotzdem schnell…

Wohlfühlsocken

Ich hab ja jetzt schon ein paar (viele) Socken auf diese Weise gehäkelt und liege inzwischen bei 2-3 Stunden pro Paar in meiner Größe. Die Kinder-Socken gehen natürlich noch viel schneller (und lassen sich perfekt aus den Resten der „Erwachsenen-Socken“ machen…)

Und weil mein „Geschenke-Opfer“ etwas größere Füße hat als  ich, so eine Anprobe aber doch irgendwie die Überraschung flöten gehen lässt, hab ich einfach mal eine größere Nadel genommen (Gr. 4)  – hat super funktioniert. Die Socken sind zwar prinzipbedingt etwas dünner, waren dafür aber auch schneller fertig und sitzen locker an meinem Fuß, so dass sie auch bis Größe 40+ passen dürften…

Einfach (nur) schick…?

Passend zum angekündigten Wintereinbruch habe ich heute einen schnell gemachten aber trotzdem schicken und einfachen Loop für euch, den ich auch schon mehrfach für die beiden Kurzen gehäkelt habe:

einfach gehäkelter Loop

Die Teile sind nicht nur schick sondern auch noch praktisch, weil sie gefahrlos einen warmen (Kinder-) Hals machen… Sohnemann hat bereits letzten Winter einen in in dunkel/mittelblau bekommen (und neulich riesiges Theater gemacht, als er unauffindbar in der Kita verschollen war), Mäuschen hat einen in beige/weiß und die beiden neusten Kreationen sind türkisgrün/beige. So kann der Kurze mit Mama im Partnerlook laufen – in seinem Alter (knapp 3 Jahre) zieht dieses Argument doch immer noch ganz gut und kürzt die morgentliche Diskussion zur Kleiderwahl… ;D

 

 

Nadeln Nadeln Nadeln

Gefühlt hab ich zwar schon  tausend Nadelkissen, aber genau dann wenn ich eines brauche, ist mal wieder keines griffbereit. Was also tun? Genau! Die Häkelnadel und Wollreste schnappen und ein neues Exemplar herstellen. Dieses mal in Kissenform :

Nadelkissen

Aufwand: ca. 20 Minuten

Habe zwei Quadrate aus festen Maschen gehäkelt und anschließend zusammen genäht. Zum Schluss noch ein paar „Bommeln“ ergänzen und fertig.

Werde jetzt vermutlich dazu übergehen, und in jeder Handarbeitsecke mehrere Nadelkissen mit ein paar Nadeln für jeden Zweck ausstatten… 😀

Ein bisschen Glitzer muss einfach sein!

Neulich auf der Einschulung meiner Nichten hab endlich mal wieder mein Schwesterherz gesehen. Da wir uns aufgrund der doch reichlich großen Entfernung von über 400 km nur recht selten treffen können, mussten wir natürlich gleich erstmal die neusten Neuigkeiten unserer Hobbies (Nähen und Häkeln) austauschen. Als auf dem Spielplatz dann der Ball von Kind Nr. 1 transportiert werden wollte und Mama dazu das super praktische Einkaufsnetz raus holte, hab ich damit auch gleich meinen ersten richtigen „Auftrag“ an Land gezogen: Ein „galmouröses“ Netz (aber bitte aus Wollresten!)

Wieder zu Hause hab ich also in der Restebox gekramt und dabei sogar ein hellgrau mit eingearbeitetem Silberfaden gefunden, was dem Anspruch „glamour“ zumindest ansatzweise erfüllen dürfte. Kombiniert mit einem glänzenden blau und einem „was auch immer“ aus einer grau-lila-Wolle, ist das neue Netz ein wirklicher Hingucker geworden. Bin irgendwie schon ein kleines bisschen neidisch, dass mein Schwesterherz jetzt so ein schickes Teil bekommt und mein Netz nur aus „schnöder“ Farbwechsel-Sockenwolle besteht…
Aber: Die nächsten Design-Ideen schwirren mir schon im Kopf rum, ich halte euch dann wieder auf dem Laufenden… 🙂

Einkaufsnetz Nr. 2

Urlaubsreif!?

Auch wenn zwei unserer diesjährigen drei Wochen Sommerurlaub bereits wieder vorbei sind, so hoffe, ich doch, dass dieses hübsche Etui für (Sonnen-) Brillen in der letzten Woche noch seine Verwendung findet 🙂

Im Prinzip ist das Etui schnell gehäkelt und vielfältig variierbar. Wer mehr Streifen will macht einfach mehr Farbwechsel, wer es schlicht und einfarbig mag, der verzichtet darauf. Die Stickerei kann natürlich individuell an die eigenen Wünsche angepasst oder auch ganz weg gelassen werden und wer Anfänger ist, der kann nur feste Maschen und Luftmaschen verarbeiten – da ist wohl für jeden was dabei 🙂

Viel Spaß beim nach machen!

Wo war ich noch gleich?

Egal ob der neue Roman, das Buch über Kinderkrankheiten oder das persönliche Lieblingsbuch: sobald eine Lektüre von vorne bis hinten durchgelesen werden will, so klappt das in den seltensten Fällen ohne die eine oder andere Pause zwischendrin. Früher war ich begeisterter Verfechter der klassischen Eselsohren, aber seit Sohnemann gerne auch mal mit meinen Büchern spielt hat sich das als eher unpraktisch erwiesen (Welche Ecke war denn jetzt die richtige?)

Als ich mal wieder ein neues Buch begonnen hatte und natürlich kein Lesezeichen parat war aber alle Ecken bereits vorgeknickt, sind mir die Wollreste vom Vorabend in die Augen gefallen: Warum nicht ein kleines Lesezeichen selber häkeln? Mittlerweile bin ich dazu übergegangen, jedem Buch sein eigenes Lesezeichen zu widmen. So werden die Wollreste kleiner und das Bücherregal bunter. Und wer wie ich gerne Bücher verschenkt, der kann sie so auch noch mit einer persönlichen Note „aufpimpen“ 🙂

Ein bisschen Öko oder: Wie transportiere ich Kuchen?

Seit 10 Tagen gilt sie nun: Die freiwillige Pflicht, Plastiktüten nur noch gegen Gebühr an der Kasse abzugeben. Alternativ greifen viele nun zu Papiertüte, Stoffbeutel und Co.

Was aber tun, wenn z.B. ein Kuchen oder Ball transportiert werden will, der einfach partout nicht in den Beutel passt?

Meine Lösung dafür heißt: Einkaufsnetz.

Vor Jahren hatte ich mal eines aus DDR-Zeiten ausgegraben und war regelrecht begeistert, wie einfach sich darin mein Geburtstagskuchen für die Kollegen auch mit Bus und Bahn transportieren ließ. Einfach den Kuchen hineinstellen, das Netz passt sich der runden Form an, der Kuchen bleibt aufrecht stehen und die Henkel sind trotzdem problemlos nutzbar.

Das „original historische Netz“ mit Ledergriffen ist leider irgendwann verloren gegangen, weshalb ich mich schließlich selbst mit Nadel und Faden an die Arbeit gemacht habe.

Inzwischen habe ich schon eine beachtliche Menge an Netzen in unterschiedlichsten Größen produziert. Sie sind bei uns überall griffbereit und finden ihren Einsatz als Ball-Transporter, Salatschüsseltrage oder auch als klassisches Einkaufsnetz.
Und so ganz nebenbei sind meine Vorräte Sockenwollresten deutlich geschrumpft 🙂

Wenn Männer Wolle waschen…

…und dabei nicht auf die Temperatur achten, dann gehen auch die schönsten Teile ein und sind plötzlich nicht mehr zu gebrauchen.

So geschehen ist das bei uns letztes Jahr, als ich grade mein neues Dreieckstuch aus graumelierter Sockenwolle fertig hatte. Das schicke Teil wurde genau drei mal getragen, bevor mein Liebster es zu heiß gewaschen hat. Obwohl der Verlust schmerzte, hatte ich erst kürzlich wieder die Muße und Ausdauer, ein zweites Tuch dieser Größe zu häkeln. Das Ergebnis könnt ihr hier begutachten. Ich finde es sehr gelungen, auch wenn mir dir graue Variante ein wenig besser gefallen hat. …

Aber wie heißt es doch so schön? Ende gut alles gut – So hat die Lütte wenigstens auch ein Tuch, wenn sie im entsprechenden Alter ist und kann mit Mama im Partnerlook herumspazieren… 🙂