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Partnerlock – Teil 2

Jetzt, wo die Tage deutlich kälter werden und wir morgens auf dem Weg zur Kita wieder Taschenlampen brauchen, war es an der Zeit, auch die Hände der beiden Kurzen  mit warmer Wolle zu versorgen. Passend zu den Beanies im Partnerlook behabe ich mich deshalb in den letzten Tagen um diese zwei Paar spüßen Kindetstulpen gekümmert:

Kinderstulpen im Partnerlook
gehäkelte Kinderstulpen im Partnerlook

Der Schaft passt zu den Mützen, der Handteil entspricht dem der einfachen Kinderstulpen. Die pinke Version ist etwas zu lang geraten, wärmt dafür aber jetzt den gesamten Unterarm 😆

Die Blumen sind ganz einfach gemacht und können natürlich durch alles Mögliche ersetzt werden. Aber ich würde die Oberseite schon irgendwie kennzeichnen, einfach damit klar ist, welche Stulpe an welche Hand gehört…

Sohnemann hat übrigens ganz ungedingt auf Blumen bestanden, da hat auch der Vorschlag mit Autos nichts geholfen. Die Blume an der Mütze konnte ich ihm gerade so noch ausreden *grins*

Ein Schal pro Abend?

Bei den Temperaturen heute früh ging mir durch den Kopf: ein neuer Schal muss her, und zwar sofort!

Die passende Wolle noch hatte ich noch aus der letzten Saison im Schrank, aber selbst das Ergebnis mit meiner größten Häkelnadel (Gr. 12) in Kombination mit (Doppel-) Stäbchen war irgendwie nicht ‚luftig‘ und schnell genug, weshalb ich schlussendlich dann doch meine Suchmaschine gefragt habe.

Das Video zum Hand-/Armstricken von www.frauenzimmer.de hat dann aber selbst mich Strickmuffel überzeugt, zumal die verhassten ständig rutschenden Nadeln gar nicht gebraucht werden… Und nach ein paar Minuten probieren hatte ich den Dreh dann auch schon raus und den Schal nach gut einer Stunde fertig:

schneller handgestrickter Loop
schneller handgestrickter Loop
handgestrickter Schal - Muster
Muster

…und die paar kleinen (und natürlich vorhandenen) Anfängerfehlerchen  sieht man schlussendlich gar nicht wirklich, wenn der Schal getragen wird 😉

Ich denke, es war nicht mein letztes Handstrick-Projekt 🙂

Am Montag, frass sie sich durch einen Apfel…

Nachdem meine Kleine sich in der Kita ihren Spitznamen redlich verdient hat, war es nun an der Zeit, ihr eine Gleichgesinnte an die Seite zu stellen:

Kleine Raupe Nimmersatt
Kleine Raupe Nimmersatt

Auch wenn sie nicht zu 100% der Vorlage aus dem Buch entspricht, so finde ich doch, dass die recht gelungen ist… 😊

Ein wenig Kopfzerbrechen hat mir die Form der Raupe, insbesondere der ‚Katzenbuckel‘, gemacht. Schlussendlich habe ich mich dann aber für die denkbar einfachste Methode entschieden: die Bauchsegmente einfach in einem Stück und gerade aneinander häkeln und dann im Nachgang durch zusätzliches ’schiefes‘ Zusammennähen die Krümmung erzwingen. Dadurch behält sie ihre Form recht gut:

Kleine Raupe Nimmersatt - Körperform von der Seite
Kleine Raupe Nimmersatt – Körperform von der Seite

Hier findet ihr die Anleitung Raupe Nimmersatt – ich hoffe, eure Kurzen machen auch so große freudige Augen wie meine Kleine 🙂

alles voller Herzchen

Die Verzierung von einfachen Shirts hat es mir grade irgendwie angetan. Und so musste nun ein rosa Shirt der Kurzen dran glauben:

Shirt mit gehäkelten Herzchen
Shirt mit gehäkelten Herzchen

Wie auch bei den Luftballons sind diese Herzchen inspired by „100 bezaubernde Häkelminis„, die ich für das Shirt leicht modifiziert habe. Die Anleitung für die Herzchen in drei Größen findet ihr bei den Applikationen.

Feueralarm! (…schon wieder!?)

Erinnert ihr euch noch an die Applikation Feuerwehrauto? Nun, die mit ihr geflickte Hose hatte nun auch am anderen Knie ein Loch. Was meint ihr wohl, hat Sohnemann sich gewünscht?

Richtig! Ein Feuer! Und damit das Auto auch ordentlich was zu tun hat und seine Leiter einsetzen muss, hat Mama direkt ein großes brennendes Haus daraus gemacht:

Applikation brennendes Haus
Applikation brennendes Haus

Feuer und Rauch haben vor allem durchs Aufnähen ihre Form bekommen, aber ich finde es doch durchaus gelungen. Zumindest wurde es sofort korrekt erkannt 😆

Die ganze Hose sieht dann jetzt so aus:

unsere Feuerwehr-Hose
unsere Feuerwehr-Hose

 

Luftige Minis

Heute waren wir auf einem kleinen Stadtfest bei uns um die Ecke. Da gab es auch natürlich auch diese wahnsinnig teuren Luftballons – und natürlich wollten beide Kurzen einen haben. Aber da wir mit Fahrrad unterwegs waren konnten wir sie davon überzeugen, dass der Rücktransport doch sehr gefährlich wird und wir die Ballons vermutlich verlieren würden. Also gab es zum Trost ein kleines Spielzeug und ein Eis. Und für Mäuschen gibt es morgen dann auch noch eine weitere Überraschung: Das langweilige einfarbig graue Longshirt ist jetzt farbenfroh und mädchengerecht:

Luftballons
Applikation Luftballons

Und weil es in „100 bezaubernde Häkel-Minis“ eine passende Anleitung gab, hab ich dieses mal nicht selbst meine grauen Zellen angestrengt, sondern einfach mal kopiert…

Nachtrag

Das neue Designer-Stück kam so gut an, dass ich gleich noch eins für den ‚Mann im Haus (Kinderzimmer)‘ machen sollte:

Applikation Luftballons - Variante 2
Applikation Luftballons – Variante 2

Neues Zubehör für die Spielküche

Als die beiden Kurzen sich neulich am Frühstückstisch um die letzten Tropfen Milch gestritten haben, dachte ich: So eine Milch-Packung fehlt den beiden noch zum spielen.

Nun ja, man sollte meinen, das Mittel der Wahl dafür wäre Pappe, aber sie wird von meinen beiden Rabauken mehr oder weniger sofort zerstört. Entweder der Große will sie platt treten oder die Kleine versucht die Milch direkt aus der Packung zu trinken und weicht mit ihrem Sabber alles ein…

Und weil Mama ein bisschen kreativ und ’nadel-begabt‘ ist, haben wir seit heute nun also eine Milchtüte, die beide Kinder nach Herzenslust betreten und besabbern können. Notfalls kommt sie in die Waschmaschine und wird danach einfach wieder ‚in Form‘ gedrückt 😉

Die Zeit stehen lassen…?

Neulich waren Freunde bei uns zu Besuch. Der fast Fünfjährige hatte sich selbst eine Uhr aus Papier gebastelt, die im Trubel des Gartens leider kaputt gegangen ist. So traurig wie er war hab ich ihm kurzerhand einfach eine neue Armbanduhr gehäkelt. Die kam dann auf dem nächsten Spielplatz-Besuch so gut an, dass auch alle anderen Kita- und Spielplatz-Freunde eine haben wollten.
Und nichts leichter als das:

gehäkelte Kinderuhren
gehäkelte Kinderuhren

Die Uhren waren an einem Abend fertig und wurden freudig in Empfang genommen… Hab schon überlegt, mir für den Urlaub auch eine zu machen in die Zeit stehen lassen zu können 😆

Wie es geht? Hier findet ihr die Anleitung dazu – Viel Spaß beim nachmachen! 🙂

Ein neuer treuer Begleiter

Vor zwei Jahren hatte an einem Nähwochenende mit meiner Schwester einen mädchengerechten ‚Turnbeutel‘ genäht. Das gute Stück war von da an quasi Handtaschen-Ersatz und wurde mehrfach geflickt. Trozdem habe ich in letzter Zeit leider darauf verzichten müssen und habe ihn jeden Morgen schmerzlich vermisst, wenn es wieder mal hieß:

  • die Kurze in die Kita zu tragen
  • dabei irgendwie eine Vollausstattung Windeln und Co.
  • Wechselsachen für den Großen
  • pro Kind ein Spielzeug
  • und natürlich das tägliche Frühstück

…in zwei Händen zu verstauen, wenn eine davon schon mit der klassischen’Hand’Tasche vorbelegt ist…

Neulich Abend hatte ich dann DIE Idee: Warum nicht einfach einen neuen treuen Begleiter häkeln?

Und hier ist er nun:

Turnbeutel
Turnbeutel

Sogar mit ‚unsichtbarer‘ Handy-Tasche um lästiges Suchen zu vermeiden:

Turnbeutel mit Handy-Tasche
‚unsichtbare‘ Handy-Tasche

Für die Träger habe ich einfaches Textilgarn verwendet und einfach durch die Maschen gezogen. Der Beutel an sich ist komplett mit zwei Fäden gearbeitet: unten zwei mal Wolle, oben Wolle und Häkelgarn. Das Prinzip des Beutels ist auch recht einfach: eine etwas größere Nadel als gewöhnlich und dann Stäbchen in Spiralrunden, wobei ich nicht ins Maschenglied, sondern etwas tiefer zwischen die Stäbchen eingestochen habe… (Anleitung folgt)

Sohnemann hat sich natürlich auch gleich einen bestellt und sein Spielzeug damit gestern gleich selbst in die Kita getragen 😊.


 

Brotzeit

Erst die BonBons, jetzt die gesunde Brotzeit:

Brotzeit Bild 1

Aktuell haben die Kurzen folgendes zur Verfügung:

  • 2 Brötchenhälften
  • 1 Salat-Blatt
  • 1 Käse-Scheibe (mit Löchern)
  • 3 Salami-Scheiben
  • 2 Tomaten-Scheiben
  • 2 Gurken-Scheiben

Ergänzend könnte man aus dunkelbraun auch ein größeres Patty häkeln und einen Burger draus machen – kommt sicher auch noch…

Im Prinzip war auch alles recht einfach: bis auf den Käse basiert alles auf einem Kreis mit 6 fM in der ersten Runde. Habe natürlich auch wieder mit geschrieben, muss aber noch zum abtippen kommen…

Sweets for my sweet(s)…

Aber bitte zahnfreundlich…!? Kein Problem! 😀

BonBons
gehäkelte BonBons

Ich habe recht lange überlegt, was man denn mit dünnen „rosa“ Wollresten so machen könnte das auch Sohnemann gefällt, bis ich dann irgendwann die Idee mit den BonBons hatte. Die sind wirklich schnell gemacht, und kamen seeeeeehr gut an. Ich wurde heute gleich fünf mal gefragt, ob ich noch mehr BonBons machen kann… 🙂

 

Maus und Elefant

Vergangene Woche durfte ich mich wieder mal im Flicken häkeln üben. Und was liegt da näher als die Stars der Lieblingssendung zu wählen?

Die Maus ist zwar nicht ganz so geworden, wie ich sie mir vorgestellt habe (die nächste wird besser), aber der Elefant kann sich durchaus sehen lassen:

Applikation Maus
Applikation Maus
Applikation Elefant
Applikation Elefant

Für den Elefanten bekommt ihr demnächst auch noch die Anleitung, die Maus muss ich erst noch überarbeiten, aber dann kommt auch dazu irgendwann eine Anleitung…

Pro Knie habe ich etwa zwei Stunden gebraucht: je eine Stunde Konzeption + häkeln und eine weitere um die Einzelteile zusammen zusetzen, zu verzieren und aufzunähen.

Nadeln Nadeln Nadeln

Gefühlt hab ich zwar schon  tausend Nadelkissen, aber genau dann wenn ich eines brauche, ist mal wieder keines griffbereit. Was also tun? Genau! Die Häkelnadel und Wollreste schnappen und ein neues Exemplar herstellen. Dieses mal in Kissenform :

Nadelkissen

Aufwand: ca. 20 Minuten

Habe zwei Quadrate aus festen Maschen gehäkelt und anschließend zusammen genäht. Zum Schluss noch ein paar „Bommeln“ ergänzen und fertig.

Werde jetzt vermutlich dazu übergehen, und in jeder Handarbeitsecke mehrere Nadelkissen mit ein paar Nadeln für jeden Zweck ausstatten… 😀

Gut genäht ist halb gehäkelt?

Und ob!

Habe heute auf Wunsch von Kind Nr. 1 sowohl einen Laubbaum als auch einen Nadelbaum für seine Hosen kreiert. Die Anleitungen dazu findet ihr hier.
Der Laubbaum war einfach, der Nadelbaum etwas schwieriger. Er war es auch, der mich zum Titel dieses Beitrags geführt hat: wer geschickt beim Annhähen vorgeht, kann ein kleines Meisterwerk draus machen, dem man ein paar krumme „Anfangs-feste-Maschen“ nicht mehr ansieht…

„Ich esse meine Suppe nicht!

Nein, meine Suppe ess ich nicht!“

Okay okay, auch wenn im Struwwlpeter steht: „Er wog vielleicht ein halbes Lot und war am fünften Tage tot“, so wissen wir doch alle, dass niemand stirbt, nur weil er seine Suppe nicht mag. Und abgesehen davon gibt es ja auch noch super leckere Suppen wie z.B. die allseits beliebte Käse-Lauch-Suppe mit Hackfleisch, die zumindest bei meinem Sohnemann immer wieder gut ankommt – und das, obwohl da auch „grünes Gemüse“ drin ist…

Und damit der Bub die Suppe auch in seiner Küche nachkochen kann, musste jetzt also eine Lauchstange her. Das hübsche Teil ist wirklich schnell gemacht und lässt sich in Kombination mit ein paar Karotten auch gerne mal für andere Spielküchen verschenken – viel Spaß also beim nachmachen! 🙂